Alpha Processor im Einsatz bei Drucksoftware

Die Software (engl. weiche Ware) beinhaltet alles, was nicht zur Hardware gehört.Sie wird benötigt, damit der Rechner arbeiten kann. Die Software setzt sich aus  dem Betriebssystem und den Anwendungsprogrammen zusammen.

Das Betriebssystem zum Aufkleberdruck

aufkleber-in-layoutprogrammEs bildet die Plattform, auf der die Anwendungsprogramme laufen, und ermöglichtdie Ausführung von Grundfunktionen wie z. B. Speichern, Löschen, Kopieren oder den Druckprozess von Aufklebern. Es steuert und überwacht die Ein- und Ausgabe von Daten,
den Ablauf von Anwendungsprogrammen und die Verwaltung und Organisation
der Daten.

Die einzelnen Betriebssysteme sind zueinander nicht kompatibel, sodassAnwendungsprogramme für jedes System erstellt werden müssen.

Ohne Betriebssystem kann der Computer seinen Betrieb nicht aufnehmen. Das Betriebssystem ist nichts anderes

als ein Programm, das dazu dient, das
Rechnersystem, aus Hard- und Software
bestehend, zu steuern. Das
Betriebssystem koordiniert die Hardwarebestandteile
und kontrolliert den
Datenfluss, die Verarbeitung und Darstellung
der Daten, dort wo es erforderlich
ist – auf dem Bildschirm, auf
dem Drucker oder gespeichert auf
Festplatte.

Das UNIX-basierte
Betriebssystem Mac OS X SnowLeopard erlaubt dem Anwender benutzerfreundliches
Arbeiten. Weitere in der Praxis eingesetzte Betriebssysteme sind
Windows XP, Windows 7, VISTA, UNIX u. a.
Anwendungsprogramme
Anwendungsprogramme haben die Funktion, spezielle, benutzerdefinierte Aufgaben
zu lösen. Sie werden selten vom Anwender selbst geschrieben, sondern von
Softwareunternehmen programmiert. Typische Beispiele für Anwendungsprogramme
aus dem Publishing-Bereich sind Grafik-(Zeichen-), Layout- und Bildbearbeitungsprogramme.
– Grafik-(Zeichen-)programme
Zeichenprogramme dienen dazu, schwarz-weiße oder farbige Illustrationen zu erstellen.

Um auch Textelemente bearbeiten zu können, sind in den Zeichenprogrammen
auch viele typografische Funktionen implementiert. Diese Programme
können Grafiken und Bilder, die in anderen Programmen erstellt wurden, importieren
und bearbeiten. Zeichenprogramme eignen sich dazu, einheitliche Elemente
von der Visitenkarte bis hin zum Plakat zu gestalten. Sie bieten vielfältige Werkzeuge,
die das Zeichnen, Gestalten und Montieren von Seiten ermöglichen, Musterbibliotheken
für die Bearbeitung von Konturen und Flächen einrichten und
Farbseparationen integrieren. Zeichenprogramme erstellen Vektorgrafiken, die aus
mathematisch definierten Linienzügen bestehen (Vektoren). Vektorgrafiken sind
auflösungsunabhängig und werden mit der maximalen Auflösung des Ausgabegerätes
(Drucker, mehr dazu auf aufkleberdurckshop.de) ausgegeben oder angezeigt (am Monitor). Vektorgrafiken lassen
sich problemlos vergrößern und zeichnen sich durch eine sehr gute Wiedergabequalität
aus. Text kann importiert oder über Tastatur eingegeben und bearbeitet
oder gestaltet werden. Bilder können im Zeichenprogramm importiert und zum
Teil bearbeitet werden. In der Druckvorstufe hat sich Adobe Illustrator etabliert

Auch Corel Draw gehört zu den Standardprogrammen, wenn es um
die Herstellung kleinerer Druckvorlagen geht

– Layoutprogramme
Layout ist ein englisches Wort und bedeutet Entwurf von Drucksachen. Layoutprogramme
dienen dazu, aus den verschiedenen Bild-, Text- und Grafikbestandteilen
komplette, umbrochene Seiten zu erstellen. Mit einem Layoutprogramm
können Sie jede Art von Printprodukten gestalten, ausgehend von einem einfachen
Formular, einer Visitenkarte oder einem Briefbogen über Geschäftsberichte
bis zur 4-farbigen Illustrierten. Die Benutzeroberfläche stellt dem Anwender die in
Gruppen zusammengefassten Arbeitsmittel zur Verfügung, die er für seine Arbeit
benötigt. Die Oberfläche kann mit einem elektronischen Montagetisch verglichen
werden. Mit der Werkzeugpalette (z. B. im Layoutprogramm QuarkXPress oder
InDesign) können Rahmen und Linien erzeugt und verändert, Bilder und Texte
eingefügt und bearbeitet werden. Maßpaletten bieten Kontrollfunktionen an, um
Objekte und Inhalte zu bearbeiten. Farben und Tonwerte werden über die Farbpalette
zugewiesen und wiederverwendbare Objekte in Bibliotheken verwaltet.
Layoutprogramme verfügen über leistungsfähige Textverarbeitungsfunktionen, die
erlauben, den benötigten Text direkt im Programm zu erstellen. Die Grundfunktionen
Ausschneiden, Kopieren, Einsetzen, Suchen und Ersetzen unterstützen die
Eingabe und das Bearbeiten von Texten. Somit entfällt das Erlernen eines weiteren
Textverarbeitungsprogramms. Fertig bearbeitete Bilder (aus einem Bildbearbeitungsprogramm)
und Grafiken (aus einem Zeichenprogramm) können importiert
werden. Wenn alle Elemente der Seite (Text, Grafik und Bilder) vorhanden sind,
werden sie zusammengefügt. In der Vorstufe haben sich Adobe InDesign

– Bildbearbeitungsprogramme
Bildbearbeitungsprogramme sind sehr speicherintensiv, sie benötigen viel RAMSpeicherplatz
für das zügige Arbeiten mit großen Datenbeständen – je nach Auflösung,
Format und Farbigkeit bewegen sich die Bilddaten im MB-Bereich. Gängige
Bildbearbeitungsprogramme sind Adobe Photoshop, Corel PhotoPaint u. a.
– Andere Anwendungsprogramme
Ist Ihnen das Abschreiben umfangreicher Texte, die nur auf Papier existieren, auch
zu lästig? Für alle, die zu bequem zum Abtippen sind, aber oft Dokumente oder
bereits erfasste und gedruckte Textvorlagen o. Ä. bearbeiten müssen, empfiehlt
sich ein Texterkennungsprogramm. Auf dem Markt gibt es einige Programme dazu,
wie TextBridge, OmniPage Pro oder andere Lösungen.

Die Vorgehensweise ist sehr einfach: Das einzulesende Textblatt wird in den Scanner
eingelegt, die Vorgaben werden definiert und die (ENTER)-Taste gedrückt.
Selbst komplizierte Vorlagen, wie z. B. eine A4-Seite mit 3spaltigem Blocksatz mit
Bildbearbeitungsprogramme ermöglichen die Bearbeitung von Bildern und Grafiken
am Computer, die zuvor mit dem Scanner eingelesen, mit der Digitalkamera
fotografiert, aus einer Bilddatenbank (Photo-CD) importiert oder in einem Zeichenprogramm
erstellt wurden.

Solche Bildbearbeitungsprogramme laufen auf
dem PC und haben die teuren Anlagen der elektronischen Bildverarbeitung abgelöst.
Wer sich heute für den Kauf eines Scanners entscheidet, bekommt meistens
die Vollversion eines Bildbearbeitungsprogramms als Paket mit Texterkennungssoftware
dazu. Nun stellt sich die Frage, was ein Bildbearbeitungsprogramm leisten
kann.

Es eignet sich als Arbeitswerkzeug, unabhängig ob Sie Produktioner, Art
Direktor oder Electronic Publisher sind. Bildbearbeitungsprogramme unterstützen
den Anwender bei der Retusche, Bearbeitung oder Montage der Farbbilder, den
Grafikdesigner bei der Erstellung von Collagen, Fotomontagen oder bei der Colorierung
von Bildern, den Mediengestalter oder das Belichtungsstudio bei der Erstellung
der Farbauszüge. Welche Funktionen bietet ein Bildbearbeitungsprogramm?
Nehmen wir als Beispiel Photoshop von Adobe (Abb. 2.15). Photoshop
ermöglicht, Teile eines Bildes zu verändern, indem man sie zuvor auswählt. Bildelemente
können auf separaten Ebenen angeordnet werden, um dadurch vielfältige
Gestaltungsmöglichkeiten anzubieten. Mithilfe von zahlreichen Filtern
können auf den Vorlagen spezielle Effekte erzeugt
werden. Malwerkzeuge und die eigene
Definition von Farben erlauben auf Bildern
zu malen, farbigen Text in Bilder einzufügen
oder Farbverläufe zu erstellen. Die digitalen
Bildvorlagen können mithilfe zahlreicher
Werkzeuge retuschiert und in Farbton, Kontrast,
Helligkeit und Sättigung verändert
werden. Umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten
zur Bildaufbereitung für das Internet
stehen ebenfalls zur Verfügung.

Nicht eindeutig erkennbare
Zeichen wie Ligaturen, Akzente oder abweichende Wortzwischenräume
werden angezeigt und die Verarbeitung abgefragt.
Eine weitere Anwenderlösung stellen die Datenbankprogramme dar. Das klassische
Beispiel für eine Datenbank ist eine Adresskartei. Neuerdings geht die Nutzung
von Datenbanken weit darüber hinaus, Adressen zu verwalten, Lieferscheine
zu schreiben oder Serienbriefe anzufertigen. Datenbanken unterstützen das Suchen
und Sortieren von Daten nach verschiedenen Kriterien, Erfassung, Abfrage
und Berichterstellung ohne Programmierkenntnisse. Viele Vorstufenunternehmer
orientieren sich mehr zu Datenbankdienstleistern: Sie bauen umfangreiche Bilddatenbanken
für ihre Kunden auf, um zu einem späteren Zeitpunkt die ausgabeneutral
erfassten Bilddaten für andere Zwecke, z. B. Online-Publishing, zu nutzen.

Beim Database-Publishing liefert die Datenbank das Rohmaterial und exportiert
die Daten zu anderen Anwendungen bzw. bereitet diese für andere Programme
zum Export auf. Moderne Datenbanken erlauben auch das automatische Publizieren
im Internet ohne zusätzliches Programmieren in HTML-Code.
Wenn mehrere Anwendungen in einem Softwarepaket unter einheitlicher Benutzeroberfläche
kombiniert werden, spricht man von integrierter Software. In einem
integrierten Softwarepaket finden Sie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation,
Datenbank, Zeichen- und Präsentationsprogramme. Solche Lösungen, wie z. B.
Microsoft Office, Apple Works oder Ragtime sind für die Vorstufe nicht typisch
und werden hauptsächlich als Büroanwendungen eingesetzt.

Was ist eigentlich SAP PLM und was steckt dahinter?

AUf alpha processor erfahren Sie mehr über professionelles PLM auf SAP BasisSAP nennt sich ein renommierter Softwarehersteller, der sich schon lange mit der Entwicklung von Software befasst.

Mit SAP PLM hat das Unternehmen genau den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Technik, die hinter der Software steckt, ist einzigartig. Spezialisten haben Jahre damit verbracht, die Software so zu entwickeln, wie man sie heute vorfinden kann. PLM steht für die Bezeichnung Product Lifecycle Management.

Im wesentlichen berührt die Software alle Bereiche, in denen ein Unternehmen tätig sein kann. Der E-Mail Anbieter profitiert dabei genauso wie der große Industriekonzern. Ein Produkt wird erstellt und kann über den gesamten Lebenszyklus hinweg erfasst und gestaltet werden. Die Software hilft beim Entwickeln, beim Vermarkten und arbeitet global über ein Netzwerk. Produktdaten werden gesammelt und erfasst. Auf Abruf können all diese Daten wieder abgerufen und verändert werden. PLM ist ein unabkömmlicher Bestandteil, der in allen Bereichen des Unternehmens eingesetzt werden kann. Die einzelnen Organisationseinheiten werden von der Software erlernt und arbeiten dann effektiv. 

Warum SAP PLM im Unternehmen einsetzen?


Hinter der Software steckt ein ausgeklügeltes System. Programmierer verbrachten Jahre damit, dass die Software jetzt so reibungslos funktioniert – und dass sie in allen Bereichen so reibungslos funktioniert ist noch faszinierender. Das Produkt entsteht nicht als solches. Es wird erst mit einer Marktanalyse angefangen. Dann entsteht ein Plan über das, wie das Produkt einmal aussehen und wie es heißen soll. Nach der Produktion muss das Produkt vermarktet werden. Erst wenn alle Abläufe korrekt ineinander greifen wie bei einem Zahnrad funktioniert ein Unternehmen perfekt.

Wie oft kommt es zu Produktionsengpässen und wie oft kommt es vor, das wichtige Termine verschoben werden müssen. SAP PLM greift nicht direkt in die Produktion ein, hilft aber dabei das Produkt vom Anfang bis zum Ende zu begleiten. Für Unternehmen, die global arbeiten, gibt es ein System, das Informationen überall hin versendet. Daten werden in Echtzeit abgeglichen und können vom anderen Ende der Welt eingesehen werden. Bei verschiedenen Produktionsstandorten ist dies ein sehr hilfreicher Punkt. 

Aber der Service geht auch noch weiter. Sie können die Montage verfolgen, die Instandhaltung kontrollieren, was zum Beispiel für Kfz Hersteller ein wichtiges Argument ist. Dann werden Betrieb und Service überwacht. Letztendlich steht das Recycling für das Produkt an, welches ebenfalls von der Software überwacht und dokumentiert wird.

Die Software ist genial aufgebaut und kann nahezu alle Arbeiten rund ums Management erledigen. Marktanalysen werden unterstützt, Kundenanforderungen eingehalten und Zielvorgaben vermerkt. Auch Produktmerkmale sind wichtige Fakten, die bei der Vorarbeit nicht fehlen dürfen. SAP PLM hilft des Weiteren bei der Produktentwicklung. Auch die Prototypenherstellung wird streng kontrolliert und dokumentiert. Alle Daten werden erfasst und Prüfentwicklungen eingetragen. Bis hin zur ersten Erstellung eines Kundenmustern kann auch noch die Produktqualifikation überwacht werden. Die Software kann die Daten verarbeiten und hilft somit in allen Bereichen, die ein Produkt durchstehen muss. Bei vielen Softwareherstellern hört es nach dem Versand auf mit der Kontrolle. Danach greifen andere Software ein die wieder mühselig mit den Daten erfasst werden müssen. Mit SAP PLM entfallen diese Arbeiten und der gesamte Lebenszyklus kann global abgerufen werden. 

Was ist möglich mit SAP PLM?


Kann die Software so auf den Markt gehen oder nicht? Mit der Herstellbarkeitsprüfung wurde zwar nicht geprüft, ob die Software für den Markt tauglich ist, aber aufgrund der Resonanzen ist die Software ein absoluter Selbstläufer. Die Software kann die Herstellbarkeit prüfen. Ist das Produkt, so wie es ist für den Markt tauglich oder nicht. Müssen Änderungen vorgenommen werden. Die einzelnen Prozesse werden genau überwacht und kontrolliert. Damit ein Produkt in den Handel oder an den Kunden gelangt, werden Transporte benötigt. Die Lieferantenqualifizierung erfolgt ebenso über SAP PLM, möglicher Weise auch über SAP PLM 7. Dann greifen die Produktionsfreigabe und die Vorserienfreigabe. Ist die Fertigung am Laufen, steht schon der nächste Akt, die Produkteinführung an. 

Verwalten dank PLM leicht gemacht

 

Mit SAP PLM wird das Verwalten aller Daten rund um ein Produkt leicht gemacht. Fehlplanungen werden verhindert und Stücklisten immer genau auf dem neuesten Stand gebracht. Dafür sind allerdings Arbeitsschritte nötig, die jedem Mitarbeiter in Fleisch und Blut übergehen müssen. Die Einarbeitung nimmt etwas Zeit in Anspruch. Neue Mitarbeiter müssen mit dem System vertraut gemacht werden und erhalten neue Schulungen zum Thema.

Nur wenn alle Zahnräder optimal ineinander greifen, kann garantiert werden, dass die Software als vollwertiger Management Mitarbeiter agieren kann. Dennoch sollten stichprobenhaltige Kontrollen durchgeführt werden. Denn die Software ist nur so gut, wie die Daten mit denen sie gefüttert wird. Werden nur wenige Daten vergessen kann dies die gesamte Produktion in Gefahr bringen. Daten sowie Kundendaten können in SAP PLM verknüpft, bearbeitet und verändert werden. Die Software weiß genau per Knopfdruck, wie viel Rohstoffe, Fertigungsmittel, Betriebsstoffe, Erzeugnisse, Teile, Halbfabrikate usw. vorhanden sind. Die Daten werden gespeichert und sind von jedem beliebigen Standort aus abrufbar.

Produktstrukturen lassen sich sogar bildlich erfassen, damit die Daten besser koordiniert werden können. SAP PLM ist eine hilfreiche Erweiterung für alle Unternehmen, die wert auf eine einfache und korrekte Arbeitsweise legen. Mitarbeitern wird ein Papierkrieg erspart, um die Daten manuell zu erfassen. SAP PLM arbeitet korrekt, effektiv und überaus effizient von der Produktentwicklung bis hin zum Recycling werden alle Bereiche überwacht und die Daten erfasst sowie verarbeitet.

Alpha Prozessor

Ein Alpha Prozessor ist die Entwicklung von DEC. DEC ist eine Computerfirma, die bereits mehrere Jahre Erfahrung vorzuweisen hat. 1992 brachte das Unternehmen Alpha AXP auf den Markt. Alpha Prozessor ist ein 64 Bit RISC Prozessor, der wohl einer der leistungsfähigsten und fortschrittlichsten Prozessoren ist, die jemals auf dem Markt schienen. Die weitere Entwicklung wurde mit dem EV7z im Jahre 2004 eingestellt. Der Nachfolger ist der Intel Itanium, der praktisch die Alpha Systeme abgelöst hat. 

Die Geschichte des Alpha Prozessors

Entwickelt wurde der Prozessor einst für die Betriebssysteme OSF/1, OpenVMS und auch Windows NT. Als DEC den Alpha Prozessor vorstellte, wurde angenommen, dass der Prozessor für die nächsten 25 Jahre führend sein würde. Zur gleichen Zeit wurde ein Plan zur Steigerung der Taktraten bekanntgegeben. Dieser Plan besagte, dass eine Taktrate von 1 Ghz im Jahre 2015 verfügbar sei. Die Forschung ging jedoch so weit, dass bereits im Jahre 1999 ein 1 Ghz Takt vorgestellt wurde.

Der Alpha Prozessor benötigte keine spezielle Kühlvorrichtung mehr und konnte seine Arbeit perfekt bei Zimmertemperatur ausführen. In der zweiten Hälfte der 90er Jahre waren auf den Toplisten immer Alpha Prozessoren zu finden. Ebenfalls im Jahre 2003 konnte eine Alpha Prozessor auf dem zweiten Platz der Supercomputer punkten.

PCs sollten ebenfalls mit einem Alpha Prozessor versehen werden. Die Verbraucher nahmen die PCs mit Alpha Prozessor allerdings nicht an. Verkauft wurden nur sehr wenige Modelle. 1998 übernahm das Unternehmen Compaq die Firma DEC. Im Jahre 2002 wurde diese dann von Hewlett Packard übernommen. Die Alpha Prozessoren Reihe gehört infolgedessen auch zu Hewlett Packard. Es ist anzunehmen, dass Marketing Versäumnisse daran schuld sind, dass keine höheren Stückzahlen der Prozessoren verkauft werden konnten.

Durch die minimale Verbreitung der Alpha Prozessoren wollten auch wichtiger Softwarehersteller nicht mehr länger das Unternehmen unterstützen. 1999 wurde erst der Support dann die Weiterentwicklung der Systeme eingestellt. Die Alpha Technik ist ausgelaufen und wurde durch Intel Itanium ersetzt. Alle Patente und was mit dem Alpha Prozessor zusammenhängt, wurde komplett von Intel übernommen. Zusammen konnten Systeme entwickelt werden, die heute für Funktion und Schnelligkeit stehen. 

Die Architektur


Der Alpha Prozessor war der erste Prozessor, der in seiner Form so gestaltet war. Alle Befehlscodes verfügen über eine gleichmäßige Breite in 32 Bit. Der Zugriff auf den Speicher geschieht nur über Load oder Store.

Andere Funktionen greifen nur dann, wenn sie im gleichen Register oder auf die gleichen Speicheradressen zugreifen. Der Alpha Prozessor wurde in 64 Bit konstruiert. Für Programmierer gibt es Hinweise auf die Sprungvorhersage die, das Cache Management unterstützen. Die Prozessoren waren von Beginn an superskalar. Die erste Generation war in der Lage zwei Befehle parallel auszuführen. Später wurden Prozessoren entwickelt, die vierfach superskalar waren.

Die eigentliche Verarbeitung erfolgte in sieben bis dreizehn Stufen Pipelines. Eine genaue Anzahl war aber letztendlich von der verarbeiteten Einheit sowie von der jeweiligen Generation abhängig. Ein gravierendes Merkmal der Prozessoren war die sehr hohe Taktrate. Die ersten Kreationen brachten es 1992 auf Werte von 150 bis 200 MHz Takt. Die Intel Pentium arbeiteten mit nur 60 Mhz. Eine nachfolgende Generation der Alpha Prozessoren, konnte die letzten 80 Befehle verändern. Die Ausführung sollte damit optimiert werden. Es waren allerdings einige Erweiterungen in der sogenannten Architektur nötig. Die Anzahl wurde folglich immer höher und mit einem temporären Register versehen. Register renaming war in der Lage entstehende Datenkonflikte aufzulösen. 

Performance der Alpha Prozessoren

Die Frequenz alleine reicht nicht aus, um die Leistung eines Systems zu charakterisieren. Es sind eigene Benchmarkergebisse erforderlich um Leistungen zu bestimmen. Der Benchmark misst nicht nur die Leistung des CPUs, sondern die gesamte Leitung des Systems. Die Bedingungen für Benchmark ändern sich im Laufe der Zeit, dass es immer nur zu einem ungenauen Ergebnis kommen kann. 

Prozessoren in der heutigen Zeit


Können Sie sich vorstellen, dass ein Leben ohne den PC oder das Tablet möglich ist? Früher wurden Öllampen angezündet und die Familie saß gemütlich zusammen.

Die Technik der letzten 30 Jahre ist auf der einen Seite sehr faszinierend, sollte uns aber auch etwas erschrecken. Mit der Einführung des Alpha Prozessors wurde der Weg geebnet, dass es heute ein Smartphone gibt, mit dem man so ziemlich alles machen kann. Ebenso sind heute PC Leistungen möglich, die vor noch nicht allzu langer Zeit undenkbar gewesen wären.

Der Fortschritt ist sehr begeisterungsfähig aber auch bedenklich. Dennoch ist es faszinierend, welche aufwändige Technik in einem solch kleinen Prozessor stecken kann. Heute sind viele Computer mit einem Intel Prozessor ausgestattet. Diese Prozessoren verfügen über einen ausgezeichneten Ruf. Kein Wunder, sie basieren alle auf der Alpha Prozessoren Technologie. Ohne die faszinierend kleinen Teile könnten heute keine modernen Geräte gebaut werden, mit denen man viele Dinge gleichzeitig tun kann. Auch diesen Text, den Sie jetzt lesen – es wäre ohne den Alpha Prozessor in dieser Form nicht möglich gewesen.

Dass die Technologien so schnell voranschreiten, haben wir einem ausgezeichneten Team an Spezialisten und Forschern zu verdanken, die Tag täglich damit zubringen, aus Prozessoren bessere Prozessoren zu entwickeln. Auch die Software Entwicklung stünde heute nicht da, wo sie heute ist, wenn es die Alpha Prozessoren nicht gegeben hätte. Vor 50 Jahren wurden Spekulationen über die heutige Technologie angestrebt. Heute werden Filme gemacht, wie es einmal in der Zukunft aussehen könnte.

Ob dem so ist oder nicht werden wir oder unsere Kinder einmal erleben. Die Wissenschaft steht nie still, und solang es Forscher und Spezialisten gibt, wird immer weiter an neuen Systemen gebastelt werden. Die Grundlage basiert aber doch einzig und allein auf dem Alpha Prozessor, der die Technik soweit vorantrieb, dass wir heute mit dem Smartphone telefonieren, fotografieren, spielen und noch viele andere Sachen machen können.